Faliraki im Griechenland-Lexikon
Im Faliraki gab es vor rund 20 Jahren nicht mehr als ein paar Fischerhäuser und ein sechs
Kilometer langer Sandstrand. Früher verbrachten Familien aus Rhodos-Stadt hier mit ihren
Kindern gerne ein Wochenende oder auch ihren Urlaub. Das Meer ist in den ersten Metern
sehr flach, sodass Kinder hier unbeschwert toben und plantschen können. Die ersten Hotels
entstanden Anfang der 1980er Jahre und heute hat sich aus dem verträumten Dörfchen ein
lebendiger Ferienort für Familien entwickelt. Entstanden ist hier auch ein reisengroßer
Vergnügungspark mit Wasserspielen, an denen sich nicht nur die Kinder erfreuen. Mit mehr
als 20.000 Betten, vielen Fast-Food-Lokalen, Bars, Diskotheken und Pelzgeschäften wird
dieses Örtchen oft auch als „Las Vegas von Rhodos" bezeichnet. Heute hat Faliraki mit einem
griechischen Dorf nicht mehr viel gemeinsam, denn hier geht es eher zu wie in einer
Kleinstadt. Der größte Wirtschaftszweig ist hier natürlich der Tourismus, denn im Sommer
sind die Strände überfüllt und an lauen Sommerabenden sitzen viele am bisher einzigen FKK-
Strand der Insel. Aufgrund des freundlichen Strandes und des Vergnügungsparks ist Faliraki
bis heute besonders gut für Familien mit Kindern geeignet. Sie finden schnell Spielkameraden
und auch das Angebot für Jugendliche kann sich sehen lassen. In den Sommermonaten ist das
Wassersport-Angebot sehr groß. Hier kann man Tretboote leihen oder auch Paddel- und
Motorboot fahren. Wasser- und Jetski, Surfen, Parasailing sowie Tennis und Minigolf sind
weitere sportliche Attraktionen. Zudem kann man hier gut einkaufen gehen, denn es reihen
sich kleine Supermärkte, Souvenirläden und Boutiquen aneinander. Sehr bekannt sind die
Künste der Schneider, denn hier kann man aus seinem Badeurlaub schnell einen
maßgeschneiderten Anzug oder sogar einen Pelzmantel mit nach Hause bringen.



