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Korfu im Griechenland-Lexikon

Korfu ist eine der beliebtesten Inseln und präsentiert sich mit einer sehr grünen Landschaft. Sie ist wohl die grünster aller griechischen Inseln und begrüßt alle Urlauber mit einer Gastfreundschaft, die ihresgleichen sucht. Besonders erwähnenswert sind hier die zahlreichen Olivenbaumhaine, in denen es rund vier Millionen Olivenbäume, Zypressen und eine sehr große Tiervielfalt gibt. Angenehm wird ein Urlaub auf Korfu aber auch wegen der zerklüfteten Küste mit den zahlreichen verträumen Buchten und Stränden. Empfehlenswert ist Korfu vor allem wegen des milden mediterranen Klimas und der malerischen Schönheit der Insel. Viele Persönlichkeiten der Geschichte kamen immer wieder hierher, um sich zu erholen. Prominentestes Beispiel: Sissi, die Kaiserin von Österreich. Aufgrund ihrer Liebe zu Korfu wurde eine alte Villa zum Achillion von 1889 bis 1892 umgebaut. Diese ehemalige Sommerresidenz der Kaiserin Sissi ist heute ein sehr beliebtes Ausflugsziel. Sehenswert ist auch Korfu Stadt, denn hier befindet sich eine atemberaubende Altstatt. Sehr deutlich werden hier die venezianischen Einflüsse. Besuchen sollte man die Altstadt unbedingt am Abend, denn dann ist sie in zauberhafte Lichter gehüllt. Kulinarisch wird auf Korfu so einiges geboten. Neben der typisch griechischen Küche mit Gyros, Lammkotteletts und Zazaki wird hier viel mehr geboten. Geografisch befindet sich Korfu am Nordrand des Ionischen Meeres, an Eingang der Adria. Mit ihren 592 km² ist sie die zweitgrößte der Ionischen Insel und hat eine Länge von rund 60 Kilometern. Die Küste ist rund 217 Kilometer lang und ist sehr abwechslungsreich. Hier gibt es viele hervorstehende Kaps und malerische Buchten.

Das hat Korfu zu bieten

Korfu hat viel kleine Buchten, wie die von Ipsos an der Ostküste zu bieten. Weitere Buchten, die das Bild von Korfu sehr prägen sind Garitsa, die Chalkiopoulou-Lagune und Mantouki. Sämtliche Strände sind bekannt für ihre Sauberkeit und viele kleinere Buchten sind in der Vor- und Nachsaison menschenleer. Empfehlenswert ist es, eine schöne Radtour zu unternehmen und dabei an den einzelnen Stränden Rast zu machen. Für die erforderliche Verpflegung sorgen hier zahlreiche Bars, Tavernen und Restaurant. Das schönste Gebiet von Korfu ist aber ohne Zweifel das aus zwei Halbinseln und fünf Buchten bestehende Gebiet von Paleokastritsa. Hier ist alles auf Tourismus eingestellt, sofern man als Urlauber nicht auf Hotels wert legt, sondern individuellere Unterkünfte vorzieht. Sehenswert ist das Kloster von Paleolastritsda, dass auf der nordöstlichen Halbinsel liegt. Es befindet sich auf einem Felsen und ist mit dem Auto erreichbar. Von oben hat man einen hervorragenden Blick auf einen Felsen, der der alten Mythologie zufolge das versteinerte Schiff des Odysseus sein soll. Im Norden der Insel Korfu ist ein großer Teil von einem Gebirgszug bedeckt. Die höchste Erhebung ist der 906 Meter hohe Pantokrator. Bei wolkenlosem Himmel kann man von hier aus die Spitze von Italiens Stiefel sehen. Ein Aufstieg, der im übrigen auch mit dem Auto möglich ist, lohnt sich aber auch bei schlechterem Wetter. Zwischen dem Gebirgszug befindet sich das Ropa Tal und das Tal von Lefkimi im Süden. Hier befindet sich der Korissia See, der der größte See der Insel ist. Im Süden ist Korfu noch recht ursprünglich und man bekommt einen guten Einblick in den Alltag der Einheimischen.

Mobil auf Korfu

Möchte man mit einem Mietwagen die Insel erkunden, sollte man dieses am besten über den Reiseanbieter buchen. In der Regel ist so ein wesentlich besserer Unfall-Versicherungsschutz gegeben, als bei öffentlichen Mietwagenanbietern. Auf einen guten Unfallschutz sollte man in keinem Fall verzichten, denn auch wenn auf Korfu die europäischen Verkehrsvorschriften gelten, auf Korfu fährt jeder wie er möchte. Besonders aufpassen muss am auf die jungen Leute mit ihren Motorroller, die anscheinend gar keine Verkehrsregeln kennen. Neben dem Auto kann man Korfu auch hervorragend mit dem Bus erkunden, denn die Insel verfügt über ein sehr gut ausgebautes Busliniennetz. Für den Nahverkehr benutzt man die nummerierten blauen Busse und für den Fernverkehr die grünen Busse ohne Nummerierung, dafür aber mit Ausschilderung des Zielortes. In Korfu Stadt, am San Rocco Platz, befindet sich der Busbahnhof für den Nahverkehr. Hier kann man auch die erforderlichen Fahrscheine kaufen oder von hier aus auch mit den günstigen Taxis fahren. Steigt man von unterwegs in den Bus ein, kauft man die Fahrkarte direkt im Bus. Die Busse im Nahverkehr fahren zu jeder halben und zu jeder vollen Stunden von morgens fünf Uhr bis 22 Uhr ab. Die Hauptlinie ist die Nummer sieben die zwischen Korfu Stadt, Dassia, Gouvia und San Rocco pendelt. Der Busbahnhof für den Fremdenverkehr befindet sich an der Avramio Straße. Die jeweiligen Abfahrtszeiten kann man im Hotel bzw. in den Unterkünften erfragen. Die Taxis auf Korfu sind recht günstig, wobei man bei weiteren Strecken vorher einen Preis erfragen und im Idealfall einen Festpreis vereinbaren sollte.

Ausflugsziele auf Korfu

Auf Korfu gibt es viele schöne Ausflugsziele wie beispielsweise das Museum für Asiatische Kunst in Palace of St. Michael und St. George. Es beinhaltet eine beeindruckende Sammlung von diversen Kunstwerken, die griechische Diplomaten von ihren Reisen aus den Ländern des Orients mitgebracht haben. Früher war der Palace selbst eine Residenz der englischen Lordhochkommissare. Sehenswert ist auch das Achillion, der ehemaligen Sommerresidenz der Kaiserin Sissi aus Österreich. Es wurde in ihrem Auftrag zwischen 1889 und 1891 erbaut und spiegelt ihre Verehrung zum griechischen Helden Achilles deutlich wieder. Eine der bedeutendsten Statuen der herrlichen Parkanlage ist die des sterbenden Achilles. Nach dem Tod Sissis ging das Achillion im Jahre 1907 in den Besitz von Kaiser Wilhelm dem Zweiten über. Er gestaltete die Parkanlage ganz neu und ließ den sterbenden Achilles durch eine Statue des „siegreichen Achill" ersetzen. Allerdings hielt er sich nicht lange hier auf, denn es kam der erste Weltkrieg und Korfu wurde 1915 von französischen und serbischen Truppen besetzt. Nach Ende des zweiten Weltkrieges wurde das Achillion als Kindergarten benutzt und es war durch die beiden Weltkriege sehr renovierungsbedürftig. Daher wurde es im Jahre 1962 für 20 Jahre an eine deutsche Firma verpachtet, mit dem Ziel der Restauration. So wurde im Laufe der Zeit das Achillion in seinen ursprünglichen Zustand versetzt und verlorengegangene Gegenstände und Kunstwerke wiederbeschafft. Nach Ablauf des Restaurierungsverträge verwandelte der griechische Staat das Achillion in ein Spielcasino. Inzwischen ist das Achillion einfach nur noch eine Touristenattraktion. Der wohl schönste Platz auf Korfu ist Paleokastritsa, denn hier gibt es viele schöne Buchten und viele Wanderwege.

Highlights auf Korfu

Eines der größten Highlights die die Insel Korfu zu bieten hat, ist der Ort Paleokastritsa, in dem man das Kloster Moni Paleokastritsa besichtigen kann. Gegründet wurde das Kloster im Jahre 1125 n. Chr. und befindet sich auf einem Felsen. Der äußere Bau des Klosters ist vom Baustil des 18. und 9. Jahrhundert geprägt. Im Innern findet man Charakteristika aus der Moderne. Wer die griechische Architektur liebt, liebt auch diese typisch griechische Kloster- Architektur. An das Kloster grenzt ein Hof mit vielen Arkaden an, in dem sich auch ein kleines Museum mit byzantinischen und nachbyzantinischen Ikonen befindet. Vom Kloster selbst aus hat man einen wunderbaren Blick auf die malerische Landschaft und auf eine kleine Insel. Diese ist von vielen Mythen umwoben und ist besonders durch die Sage um das versteinerte Schiff des Odysseus bekannt. Befindet man sich auf dem Weg von Lakones in Richtung Krini kommt man nach Angelokastro. Früher war dies ein Schutzwall gegen Eroberer und andere Gefahren, heute ist es das touristische Highlight schlechthin. Die Festung befindet sich auf einem Felsen und ist der Anziehungspunkt für Tausende von Touristen. Bis zum Fuß des Felsens kann man mit dem Auto fahren, ab da muss man zu Fuß weiter. Der Weg ist nicht besonders beschwerlich und lohnt sich allemal, denn dort steht man nicht nur vor den Mauern eines beeindruckenden Bauwerks, sondern hat auch einen wunderbaren Blick auf die Schönheit Korfus. Im 13. Jahrhundert wurde die Festung Angelokastro unter der Herrschaft von Michael Angelos erbaut und diente als Stützpunkt dieser Herrschaftszunft. Die Landschaft war zu dieser Zeit sehr rau und war daher der ideale Ort für einen militärischen Stützpunk. Die Felsen waren bis zu 160 Meter hoch um vom Meer umschlossen. Zum Festland gelangte man nur über einen sehr schmalen Fußweg. Die Kirchen Ton Angelon und Ajia Kiriaki sind die besonderen Sehenswürdigkeiten dieser Festung. Zu Zeiten der vielen türkischen Angreifer fanden in dieser Festung sehr viele Einheimische Schutz und Geborgenheit. Für die Angreifer waren sie in der Wehranlage so gut wie unerreichbar.

Wissenswertes für den Urlaub auf Korfu

Reicht die Reisekasse für die vielen Souvenirs und Sehenswürdigkeiten während eines Urlaubes auf Korfu nicht aus, findet man in Korfu Stadt und Acharyo große Banken. In vielen weiteren Städten und größeren Ortschaften sind allerdings ebenfalls Banken vorhanden. In der Regel haben diese von Montag bis Freitag von acht bis 14 Uhr geöffnet. Des weiteren gibt es auf Korfu ein sehr großes Bankautomatennetz, sodass man auch mit der Kreditkarte überall Geld vom Konto abheben kann. Zusätzlich sollte man nicht ohne eine Auslands- Krankenversicherung reisen. Schnäppchenjäger von Souvenirs sind in der Altstadt von Korfu genau richtig. Hier gibt es zahlreiche kleine Läden mit den typisch griechischen Produkten. Teppiche, handgearbeitete Schmuckstücke aus Gold und Silver sowie viele Olivenholzschnitzereien kann man hier erstehen. Allerdings muss man die Augen offen halten, denn neben wirklich schönen und qualitativ hochwertigen Dingen ist auch sehr viel Schund zu viel zu hohen Preisen dabei. Aufpassen muss man beim Kauf von antiken Kunstgegenständen. Um diese Ausführen zu dürfen benötigt man eine spezielle behördliche Genehmigung. Ein Nachweis des Händlers ist hierbei nicht ausreichend. Nähere Informationen darüber bekommt man zum einen beim auswärtigen Amt und zum anderen kennt man sich in jedem größeren Hotel mit den Zollbestimmungen aus. In jedem Fall sollte man nicht beim erstbesten Händler zuschlagen, sondern immer erst einmal die Preise gut vergleichen. Teilweise liegen die Preisspannen bei zehn bis fünfzehn Euro. Auf Taschendiebe sollte man auf sämtlichen Märkten gut aufpassen und niemals seine Tasche offen lassen oder irgendwo unbeaufsichtigt abstellen. Die Kriminalität ist auf Korfu nicht besonders ausgeprägt, aber bekanntlich gibt es überall schwarze Schafe.

Korfus Strände

Für einen Badeurlaub ist Korfu bestens geeignet, denn hier warten viele schöne Sand- und Kiesstrände auf die Besucher. Welcher Strand am schönsten ist, kann pauschal gar nicht gesagt werden, denn jeder ist auf seine ganz eigene Art und Weise interessant. Im Südwesten von Krofu befinden sich viele Strände, die auch in der Saison nicht zu überlaufen sind. Sehenswert ist in jedem Fall der Mirtiotissa Strand, der von Klippen umgeben ist. Der Strand selbst ist über einen Weg erreichbar, an dessen Beginn das Kloster von Mirtiotissa liegt. Es gab dem Stand seinen Namen. Der Strand hat sich hier aus der natürlichen Vegetation ergeben und verändert sich ständig. Im Jahre 2006 gab es viele Stürme, sodass der Strand sehr zurückgegangen ist. Inzwischen hat sich aber wieder etwas mehr Sand abgelagert. Bekannt ist der Mirtiotissa Strand vor allem unter den FFK-Anhängern, denn offiziell ist dies in Griechenland nicht erlaubt, wird aber an manchen Stränden praktiziert. Des weiteren sehr interessant ist Agios, der rund 2,5 Kilometer lang und von zwei Höhenzügen eingerahmt ist. Hier kann man viel Wassersport, wie Segeln, Surfen, Wasserski und Tauchen, ausüben. Sehr schön ist auch der Barbati-Strand im gleichnamigen Ort. Erreichbar ist er von der Hauptstraße aus über Feldwege. Hier sollte man unbedingt einmal lang wandern, denn die baumbewachsene Landschaft ist wirklich sehr beeindruckend. In den oberen Lagen des Strandes hat man aufgrund der Bäume auch viele schattige Plätze. Der Strand selbst ist rund einen Kilometer lang und bietet die beste Wasserqualität. Zudem ist er sauber und damit ideal für Familien mit Kindern geeignet. Auch an diesem Strand kann man sehr viel Wassersport betreiben.

Noch mehr Strände auf Korfu

Korfu ist für seine sauberen Strände bekannt, besonders zu erwähnen ist Ermones, der zwar nur zweihundert Meter lang ist, dafür aber absolute Sauberkeit bietet. Ist man allerdings auf der Suche nach Ruhe, ist man hier absolut falsch. Auf diesen zweihundert Metern tummelt sich alles, was Wassersport betreiben möchte. Zudem gibt es hier eine Tauchschule und während der Saison ist es hier wirklich sehr voll. Wie viele andere griechische Orte auch, gibt es auch hier Mythen. So soll Odysseus her bei seiner Heimreise gelandet sein und der Tochter des Phäakenkönigs Alkinos, Nausikaa, begegnet sein. Interessant ist Ermones aber auch für Golfer, denn hier gibt es einen 18 Loch Golfplatz. Offiziell in Griechenland und auf den griechischen Inseln verboten ist das FKK. Daher gilt der Strand von Arillas ein Geheimtipp. Er befindet sich zwischen Agios Stefanos und Agios Georgios und ist ein flach ins Meer abfallender Sandstrand. Der Massentourismus hat sich hier noch nicht ganz so verbreitet, obwohl es recht viele Tavernen und Einlaufsmöglichkeiten gibt. Sehr bekannt ist der Sandstrand Agios Gordios. Er ist gut einen Kilometer lang und befindet sich in einer wunderschönen Umgebung. Aus dem Wasser ragen bizarre Felsen heraus, sodass man beim Baden etwas vorsichtiger sein muss. Ein Eldorado ist dis allerdings für Taucher und Schnorchler. Zudem gibt es aber noch recht viel andere Wassersportmöglichkeiten. In der Hochsaison ist hier recht viel los und auch Parkplätze bekommt man hier schlecht. Am besten mit dem Fahrrad kommen oder am Nordteil der felsigen Bucht sein Glück versuchen. Ebenfalls ein Geheimtipp für FKK-Anhänger ist der Strand Agios Stefanos, der 35 Kilometer von Korfu Stadt entfernt ist.

Und noch mehr Strände von Korfu

Der Strand Agios Stefanos zählt zu den schönsten Stränden von Korfu und ist rund drei Kilometer lang. Die Bodenbeschaffenheit ist hier sehr fest, weshalb viele mit dem Auto direkt an den Strand fahren. Neben schwimmen gehen kann man hier auch recht gut Windsurfen. Das FKK baden ist zwar offiziell verboten, ist hier jedoch etwas am Rand des Strandes möglich. Sonnenschirme und Liegen kann man hier während der Saison gegen eine geringe Gebühr ausleihen. Die Kleinstadt Sidari ist sehr lebhaft und verfügt über einen sehr langen Sandstrand. Jedes Jahr werden viele Besucher von dem Strand mit seinen steilen Klippen im Norden angezogen. Vor allem englische Touristen trifft man hier an. Hier befindet sich auch der Canal d´Amour. Einer Überlieferung zufolge, findet eine ungebundene Frau ihren Liebsten, wenn sie durch den Kanal schwimmt. Von Sidaria aus erreicht man auch gut den Strand von Peroulades. In Kavos gibt es einen fünf Kilometer langen Kies-Sandstrand, der zu jeder Jahrszeit sehr gut besucht ist. Ruhe findet man hier kaum, denn auch der Ort ist sehr lebhaft. Allerdings bekommt man hier einen sehr guten Einblick in die griechische Stimmung und das Lebensgefühl der Einheimischen. Eine gute Wahl für Familien mit Kindern ist der über acht Kilometer lange Sandstrand, der sich von Roda bis nach Acharavi zieht. Aufgrund der groben Kiesel sollte man allerdings auch beim Baden Schuhe anziehen. Dafür geht das Ufer sehr flach ins Meer und die Wassersportmöglichkeiten sind vielfältig. Ein sehr schöner breiter Sandstrand ist der Pelekas Strand. Hier fällt das Meer flach ab und ist sehr ruhig. Daher verbringen hier überwiegend Familien mit kleinen Kindern ihren Urlaub. Von dort aus kann man mit dem Bus kostenlos zur Bucht und zum benachbarten Strand von Glifada fahren.

Noch drei Traumstrände auf Korfu

Eine der schönsten Ecken auf Korfu ist Paleokastritsa. Hier gibt es viele kleinere Strände mit einzelnen Buchten. Teilweise sind sie nur mit einem Boot zu erreichen und befinden sich in einer malerischen Umgebung. Der Strand selbst ist nicht immer zu empfehlen, denn es fehlt teilweise an der erforderlichen Pflege. Die kleineren Strände kann man perfekt zu Fuß erreichen und dabei gleich dem Kloster Paleokastritsa einen Besuch abstatten. Es befindet sich etwas oberhalb einer der Buchten und ist ein sehr beliebtes Ausflugsziel. Wesentlich beliebter bei den Touristen ist der lange Sandstrand Glifada. Er ist rund 700 Meter lang und befindet sich im Westen von Korfu. Der Strand ist recht breit, sodass Kinder hier supertoll spielen können. Zudem fällt das Ufer sehr flach ins Wasser, sodass man hier unbeschwert plantschen und toben kann. Über einen Fußweg erreicht man den Strand von Mirtiotissa. Im Süden des Glifada Strandes befindet sich der traumhafte Strand von Kondokalos. Ihn kann man auch von der Strasse nach Pelekas aus erreichen. Unmittelbar an der Hauptstraße befindet sich der kiesige Strand von Ipsos. Die Hauptstraße verläuft direkt an der Ostküste Korfus, entsprechend laut ist es hier, besonders in den Sommermonaten. Der Strand ist sauber aber aufgrund des Geräuschpegels nicht besonders einladend. Alles in allem sind Korfus Strände sehr angenehmen und in der Vor- und Nachsaison nicht besonders belegt. In den Wintermonaten ist es hier teilweise menschenleer, sodass man es sich bei milden Temperaturen hier richtig gut gehen lassen kann.

Korfus Museen und Sehenswürdigkeiten

Bekannt ist Korfu zwar vor allem wegen seiner traumhaften Strände aber es gibt auch viele wichtige Museen und Baudenkmäler auf der griechischen Insel. Die drei bekannten Baudenkmäler auf Korfu werden auf die Anwesenheit der Venezianer, Engländer und Byzantiner zurückgeführt. Zum einen dies sind dies alte und die neue Festung in Korfu Stadt und die Festung Angelokastro bei Makrades im Norden der Insel. Die Alte Festung stammt aus der venezianischen Zeit, während die neue Festung erst von den Venezianern und später von den Engländern erbaut wurde. Die Byzantiner haben die Festung Angelokastro erbaut. Sehenswert ist in jedem Fall das Archäologische Museum in Korfu Stadt. Neben einer Münzsammlung kann man hier viele anderen Ausstellungstücke, wie die Funde von Ausgrabungen auf der Insel, bestaunen. Besonders interessant sind die Reliefs des Artemustempels aus dem Gebiet von Kanoin und viele weitere antike Fundstücke von Korfu. In der Kolokotroni-Straße befindet sich der britische Friedhof von Korfu Stadt. Bis zum Sonnenuntergang ist dieser beeindruckte Friedhof für jeden frei zugänglich. Interessant sind hierbei die Ausführungen des Friedhofsverwalters, der viele schaurig schöne Geschichten zu erzählen hat. Unbedingt besuchen sollte man auch das Byzantinische Museum in der Antivouniotissa Kirche. Es zeigt einen Überblick über den Aufstieg und den Fall sowie das Weiterleben des Byzantinischen Reiches. Interessant sind die Wandmalereien und eine wertvolle Ikonensammlung. Ebenfall interessant sind die frühchristliche Architekturplastiken und Teile des Mosaikfußbodens in der Kirche in Pälaopoli. Kunstwerke aus den Ländern des Orients kann man im Museum für Asiatische Kunst im Palace of St. M und St. G bestaunen. Hier befindet sich eine große Sammlung von diversen Kunstwerken, die von griechischen Diplomaten zusammengetragen wurde. Früher war der Palace die Residenz der englischen Lordhochkommissare.



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