News vom 24.10.2009
Babyhandel nach Griechenland - Babyhändlerbande festgenommen
Die Süddeutsche.de berichtete in ihrer Donnerstagsausgabe, dass man in Bulgarien eine Bande von Babyhändlern festgenommen habe, die in Zusammenarbeit mit Verbündeten in den Reihen der griechischen Behörden, viele Babys nach Griechenland eingeschleust und hier verkauft haben. Rund 8.000 Euro für ein Baby mussten adoptionswillige Eltern in Griechenland auf den Tisch legen. Die bulgarische Bande soll seit 2006 bis zu fünf schwangere Bulgarinnen im Jahr nach Griechenland geschleust haben, so das Innenministerium in Sofia. In Griechenland seien dann die Kinder zur Welt gekommen und wurden den Müttern für 5.000 Euro abgekauft. Stolze 8.000 Euro mussten die „neuen“ Eltern dann für ein Baby zahlen.
Organisatoren des Babyhandels sein ein Ehepaar aus dem Süden Bulgariens, das nun festgenommen wurde. Sie sollen nicht nur in Bulgarien zahlreiche Helfer gehabt haben, sondern auch innerhalb der Behörden in Griechenland.
Erst im Juni gelang es den bulgarischen Ermittlern, einen Babyhändlerring nach Griechenland zu zerschlagen.



