News vom 04.06.2010
Griechenland will Post, Bahn und Energieunternehmen privatisieren
Griechenland zeigt sich sehr bemüht aus der Krise heraus zu kommen und den strengen Auflagen, die mit denen finanziellen Hilfen den EU verknüpft sind, gerecht zu werden. Die griechische Regierung hat angekündigt, dass Teile von Post, Bahn und staatseigenen Energieunternehmen privatisiert werden sollen. Mit den Erosen will die Regierung ihre Staatsschulden reduzieren und plant dabei bis 2013 pro Jahr durch den Verkauf von Anteilen rund eine Milliarde einzunehmen, so berichtete es Griechenlands Finanzminister Giorgos Papakonstantinou. Schon recht schnell sollen angeblich 49 Prozent am Bahnunternehmen Trainose verkauft werden, da es sich hierbei um eine Tochtergesellschaft der staatseigenen Eisenbahngesellschaft Ose handelt. Bei der Post will Griechenland 39 Prozent der Anteile veräußern, zudem gibt es noch Beteiligungen an regionalen Wasserversorgern, die ebenfalls verkauft werden sollen.
Den Privatisierungen hatte Griechenland in den Verhandlungen mit der Europäischen Union und dem Internationalen Währungsfonds (IWF) im Mai zugesagt. U.a. war dieses Versprechen eine der Bedingungen dafür, dass EU und IWF das Hilfspaket schnüren.



