Beliebte Artikel

Santorin
Santorin Santorin

Matala
Matala Matala

Athen
Athen Athen

News vom 07.08.2010

Griechische Streiks verjagen die Touristen

Die zahlreichen Streiks in Griechenland gehen langsam zu Ende und auch Benzin ist flächendeckend nach dem Streik der Tankwagenfahrer wieder zu bekommen. Dennoch ist der Schaden groß, denn die Tourismusbranche muss einen Umsatzeinbruch in zweistelliger Höhe hinnehmen. Zwar sind die Besucherzahlen selbst nur geringfügig zurück gegangen, aber die Touristen lassen wesentlich weniger Geld im Land. Die Urlaubssaison 2010 ist schwierig und es wird auch schwierig bleiben, dass ist auch den Hotelbetreibern klar. Durch immer neue Streiks, Demonstrationen gegen das Sparprogramm der Regierung und die schlechten Meldungen in der deutschen Presse machen es der Tourismusbranche Griechenlands - der wichtigsten Branche des Landes - schwer. Und das ausrechnet zu einer Zeit, wo die Wirtschaft jeden Cent der ins Land gebracht wird, so gut gebrauchen kann. Im Normalfall kommen jedes Jahr rund 14 Millionen Touristen nach Griechenland, von denen deutsche und britische Touristen ca. ein Drittel ausmachen. Die Besucherzahlen werden jedoch in diesem Jahr aller Wahrscheinlichkeit um 3,5 Prozent zurückgehen, der Umsatz um zehn Prozent, so berichten es Reiseveranstalter und Hoteliers. Man erwartet zwar in diesem Jahr mehr Besucher aus Russland und Asien, dennoch reichen deren Besuchszahlen nicht aus, um den Rückgang der nordeuropäischen Urlauber auszugleichen. Dabei haben schon viele Hotels ihre Preise um 15 bis 25 Prozent gesenkt, doch da die Mehrwertsteuer im Zuge der Haushaltskonsolidierung erhöht wurde, erhöhten sich auch die Preise für Essen, Getränke, Taxis und Mietwagen. Viele Urlauber berichten, dass sie zwar einen guten Preis für die Unterkunft bekommen haben, aber die Kosten, die sonst so anfallen, Griechenland eher unattraktiv machen. Möchte man sich die griechischen Sehenswürdigkeiten anschauen, dann wird es richtig teuer. Gut davon kommt man nur, wenn man als Pauschaltourist den ganzen Urlaub über in seiner Hotelanlage bleibt. Die griechische Tourismusbranche musste aber schon vor der Krise leiden, denn Kroatien, die Türkei und Ägypten rückten immer mehr in den Fokus der Urlauber. In diese Länder gibt es viele Billigreisen für den Massentourismus.

Alle Nachrichten lesen


Hauptseite | Impressum | Partnerseiten



ABCDEFGHIJKLMNOPQRSTUVWXYZ

Amtssprache: Griechisch
Hauptstadt: Athen
Staatsform: Republik
Einwohnerzahl: ~11 Mio.
Fläche: 131.957 km²
Währung: Euro
Zeitzone: UTC+2 OEZ
Kfz-Kennzeichen: GR
Internet-TLD: .gr
Telefonvorwahl: +30