News vom 16.08.2010
Hitzewelle beherrscht Griechenland
Die Griechen quälen sich nicht nur mit ihren Haushaltsdefiziten und Sparkursen herum, sondern leiden derzeit auch noch unter einer Hitzwelle. Temperaturen zwischen 38 und 42 Grad Celsius waren in den letzten Tagen keine Seltenheit und bis Donnerstag soll es auch noch so weiter gehen.
Vor allem die mittelgriechischen Regionen rund um Athen sind von der Hitzewelle betroffen. Hier berennt die Sonne unbarmherzig auf die Menschen nieder, sodass die Klimaanlagen auf Hochtouren laufen. Selbst in der Nacht wird es nicht merklich kühler und so liegen viele Menschen schwitzend wach. Überall sieht man Einheimische und Touristen, die von der schlimmste Hitzewelle aller Zeiten in Griechenland sprechen. Die Menschen befinden sich schon fast am Rande der Verzweiflung stehen. Ein junger Mann sagte „Es ist ein Gefühl der Platzangst, eine Art Hölle auf Erden.“
Ob ab Donnerstag Abkühlung in Sicht ist, ist noch nicht eindeutig klar. Angesichts solcher Aussichten werden bei den Griechen Erinnerungen an die tödliche Hitzewelle im Juli 1987 wach. Damals sind in der Hauptstadt innerhalb von zwölf Tagen mehr als 1500 Menschen an den Folgen der Hitze gestorben.
Allen Touristen und in erster Linie älteren Menschen wird geraten, sich für weite und helle Baumwollkleidung zu entscheiden und selbstverständlich viel Wasser zu trinken. Auf Alkohol sollte man besser verzichten und sich zudem nicht lange in der Sonne aufhalten.



