Lykavettos im Griechenland-Lexikon

Mitten im Stadtgebiet Athens befindet sich ein 277 Meter hoher Kalksteinfelsen, der Lykavettos. Man kann mit einer Tunnelbahn zu seinem Gipfel mit der kleinen, weißen Georgskapelle hinauf fahren und dort die herrlichste Aussicht über die gesamte Stadt genießen. Ein wunderschönes weißes Häusermeer wird ringsum von Bergen umsäumt, im Norden vom 1109 Meter hohen Marmorberg Penteli und dem 1413 Meter hohen Parnis, im Osten vom 1027 Meter hohen Hymettos und im Westen vom Ägaleon. Im Süden wandert der Blick auf die wunderbare Weite des Meeres am Saronischen Golf und die zu Athen gehörende Hafenstadt Piräus, von dem nicht nur die Fähren zu vielen der berühmten griechischen Inseln fahren, sondern in dem auch Segelboote dicht an dicht liegen und für einen wunderschönen Anblick sorgen.



Aber nicht nur Berge, Häuser und das Meer sind von diesem Felsen aus zu sehen, sondern auch viele der antiken Bauwerke auf dem Akropolis-Hügel, der Parthenon, das Erechtheion, der Nike-Tempel und die Propyläen. Unten im Zentrum der Stadt kann man den Omonia-Platz mit seinen typischen modernen und neoklassischen Stadtgebäuden und das pulsierende Stadtleben Athens beobachten.

Die Akropolis auf ihrem Felsen überragt die gesamte Stadt. Am Fuß des Felsens liegt der antike Marktplatz Agora mit dem Theseion, dem besterhaltensten Tempel von ganz Griechenland. Die Grenze zwischen der griechischen Altstadt und der römischen Neustadt wird vom Harians-Tor gebildet. Hinter dem Tor stehen 15 Marmorsäulen mit einer Höhe von ungefähr 17 Metern. Es handelt sich um die restlichen erhaltenen von ursprünglich einmal 104 Säulen des Tempels des olympischen Zeus.

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