Matala im Griechenland-Lexikon

Im Zentrum der Südküste Kretas befindet sich der Badeort Matala, der besondere Berühmtheit durch seine künstlichen Höhlen am Strand erlangt hat. Bereits in vorgeschichtlicher Zeit waren die Höhlen bewohnt. In der griechischen, römischen und frühchristlichen Zeit wurden sie als Gräber verwendet.

In den sechziger und siebziger Jahren des letzten Jahrhunderts war Matala ein beliebtes Zentrum der Hippie-Bewegung. Hippies aus aller Herren Länder machten die Höhlen zu ihren Wohnungen und genossen das freie Leben direkt am Strand. Es blieb nicht aus, dass dabei die antiken Stätten beschädigt wurden. Die Archäologische Behörde hat daher die Konsequenz gezogen, die Höhlen einzuzäunen und nur noch tagsüber zugänglich zu machen.



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